Regenerative Medizin
(Eigenbluttherapie, ACP, PRP): Heilen statt nur lindern


Es handelt sich um eine individuelle Gesundheitsleistung (IGEL) außerhalb der üblichen Kassenmedizin
Multimodales Konzept:
Die Regeneration der Gewebe wird schon durch die Injektion in die gewünschten Zielpunkte des Bewegungsapparates ermöglicht. Nachhaltig gesteigert wird die Wirkung der Injektion durch ein multimodales Behandlungskonzept je nach individueller Krankheitssituation. Eine Kombination mit einem krankengymnastischen Konzept, eventuell Lasertherapie oder auch einer lokalen Kompressionstherapie erhöht die Wirkung der Injektionen deutlich.
Referenzen:
Weltweit liegen umfassende wissenschaftliche Studien vor (unter anderem im Auftrag des Internationalen Olympischen Komitees-IOC).
Es wird von einem revolutionären Paradigmenwechsel in der Medizin gesprochen, da eine Regeneration zuvor geschädigter Strukturen möglich erscheint.
Folgende Weltklassesportler sind gemäß Recherche eindeutig von dieser Therapie überzeugt, die unter anderem auch ihren langfristigen Karrieren miterklärt:
Lionel Messi
Christiano Ronaldo
Stephen Curry
Tiger Woods
Kobe Bryant
Rafael Nadal
Manuel Neuer
Qualifikation der Ärzte für die Regenerative Medizin
Dr. Ohl-Bertram hat im Rahmen ihrer hämatologischen Doktorarbeit große Kenntnisse erworben über die Zusammensetzung des Blutplasmas, die bei der Herstellung der geeigneten Injektionen genutzt werden.
Ibram Botros und Dr. Hendrik Bertram haben sich intensiv fortgebildet bezüglich der Regenerativen Medizin und nutzen ihre große fachärztliche Kompetenz zur geeigneten Indikationsstellung und Durchführung der Therapie in Kombination der Injektion mit krankengymnastischen Übungen, Lasertherapie und weiteren Verfahren im Rahmen eines multimordalen Konzeptes. Dr. Bertram ist Sonographie-Ausbilder für Ärzte, sodass die Sonographie genutzt werden kann zur genauen Festlegung des Injektionsortes.
Indikation der Blutplasmatherapie:
Voraussetzung:
Eine exakte Diagnostik ist die Basis unter Berücksichtigung des körperlichen Untersuchungsbefundes bei Bewertung der Ergebnisse bildgebender Verfahren, wobei die Sonographie zur Feststellung des Injektionsortes besonders genutzt werden kann.
Gelenke der Arme und Beine:
Beschleunigung von Heilungsvorgängen bzw. Vermeidung von Operationen bei Durchblutungsstörungen, Verletzungen, Verschleiß sämtlicher Gelenkstrukturen (Knorpel, Knochen, Bänder, Gelenkkapsel)
Eine besonders gute Wirkung ist vor allem gegeben bei leichten bis mittelschweren Verschleißerkrankungen (Arthrosen, Grad 1–3), aber auch bei sogenannten beginnenden Osteonekrosen bzw. Knorpelschäden wie Meniskusschäden.
Wirbelsäule:
Bei den kleinen Wirbelgelenken gelten die gleichen Gedanken, die schon bei der Besprechung der Gelenke von Armen und Beinen besprochen wurden. Von besonderer Bedeutung sind jedoch auch die entzündungslindernden Wirkungen der Blutplasmatherapie bezüglich der nervennahen Weichteilgewebe bzw. knöchernen und knorpeligen Strukturen.
Auch eine sogenannte epidurale Spritze im Bereich der rückenmarksnahen Strukturen ist bei chronischen Schmerzen aufgrund degenerativer Veränderungen der Bandscheiben und knöchernen Strukturen in diesem Bereich denkbar und erfolgreich.
Sportorthopädie:
Wie schon im Abschnitt Sportorthopädie besprochen, ist eine Förderung der Heilung bei sportbedingten Schäden oder auch bei Verletzung von Muskeln, Sehnen und Bändern mit Hilfe der Blutplasmatherapie möglich. Der Heilungsvorgang wird beschleunigt, Operationen können vermieden werden.
Ziel der Therapie:
- Wiederaufbau des verletzten Gewebes
- Hemmung von schmerzhaften Entzündungsvorgängen
- Verbesserung der Beweglichkeit
- Verzögerung des Fortschreitens der Krankheit und der
- Notwendigkeit eines künstlichen Gelenkes
- Reduzierung von Schmerzmitteln und eventuellen Nebenwirkungen
Wirkungsbeginn Eigenbluttherapie:
Vielfach beginnt die Wirkung kurzfristig, aber spätestens nach 3–5 Wochen, kann aber 6–12 Monate oder länger anhalten.
Häufigkeit Eigenbluttherapie:
1x / alle 1–2 Wochen (1–6 Anwendungen je nach Krankheitsfall)
Sicherheit:
Es wird ausschließlich körpereigenes Gewebe verwandt. Die Behandlung ist in langjährigen klinischen Studien über 10 Jahre erprobt. Durch eine besondere Spitzentechnik ist das System geschlossen. Es besteht somit nahezu keine Gefahr einer relevanten Nebenwirkung.
Wirkmechanismus:
Erforscht sind molekulare, mikroskopische, aber auch mit bloßem Auge sichtbare Folgen der Blutplasmatherapie.
Das Wirkprinzip von plättchenreichem Plasma beruht auf den Blutplättchen.
Mit Hilfe der Zentrifugation können, mit bloßem Auge sichtbar, zwei Bestandteile des Blutes gewonnen werden. Einerseits Blutplasma, das gelblich durchsichtig erscheint und sehr viele Blutplättchen enthält, andererseits aber auch rot erscheinendes sehr zähflüssiges Blut, von dem die Blutplättchen mit Hilfe der Zentrifugation getrennt wurden.
Die Blutplättchen enthalten über 100 Wirkstoffe (Moleküle), die eine große Bedeutung für den Umbau von Zellen und Gewebe haben.
Sie wirken entzündungslindernd, fördern Aufbauprozesse, blockieren Abbauprozess durch Wachstumsfaktoren und verändern die Abwehrvorgänge örtlich.
Sie wirken bei Entzündungen entzündungslindernd. Sie fördern die Vermehrung von Knorpelzellen und Knochenzellen, was für die Regeneration von Knorpel und Knochengewebe von Bedeutung ist. Sie verbessern die Kollagen- und Proteoglykanoproduktion, dieses ist insbesondere für Sehnen und Bänder von Bedeutung. Sie fördern auch die Gefäßbildung.
Vorbereitung des Patienten:
Der Patient sollte an dem Tag der Blutabnahme vorher möglichst viel trinken.
Er sollte am Abend vorher und auch am Morgen des Tages der Blutabnahme sich möglichst fettarm ernähren. Eine hochgradige fetthaltige Ernährung macht das Blut fettreicher und das abgenommene Blut ist dann weniger wirkungsvoll.
Wenn möglich sollte der Patient vor der Spritzentherapie auf Medikamente verzichten, die auf die Blutplättchen hemmend wirken und er sollte möglichst auch kurzfristig Blutgerinnungshemmer absetzen.
Dieses ist nicht unbedingt erforderlich, ist jedoch günstig für die Wirkung der Spritze.
Der Patient wird diesbezüglich in der Praxis beraten.
Behandlungsablauf:
Orthopädische Indikationsstellung unter Nutzung und Kenntnis der Bildgebung wie der Sonographie.
Blutentnahme aus der Armvenen
Trennverfahren zur Gewinnung der körpereigenen Wirkstoffe in konzentrierter Form.
Injektion dieser Wirkstoffe in die betroffene Region.
Wirkungsverstärkung durch Nutzung eines physiotherapeutischen Konzeptes.
Wirkungsverstärkung durch Kombination mit weiteren Verfahren zum Beispiel Lasertherapie, Kompressionstherapie.


